Aus der Geschichte des Seckbacher Rathauses
Seit 1542 haben die Seckbacher ihr eigenes Rathaus - ein wunderbares Fachwerkhaus im Renaissancestil. Das Erdgeschoss war eine einzige große Halle, ein Markt - oder Versammlungsraum. Der große Saal im ersten Stock war vermutlich den Ratsversammlungen und dem Dorfgericht vorbehalten. Der kleine Erker diente als Ausruf für amtliche und nichtamtliche Bekanntmachungen. Sicher fand sich im Obergeschoss auch das Bürgermeisterzimmer und ein Raum für den Gemeindeschreiber

Das Rathaus erlebte stürmische Jahre.
1620/12 plünderten die Spanier, 1635 wurde Seckbach von den Truppen des Herzogs von Weimar nahezu zerstört. Reparaturen am Rathaus waren nötig und der Steinmetz schlug die Jahreszahl 1688 in den Stein. Ende des 17. Jahrhunderts hielten die Lutheraner ihre Versammlungen im Rathaus ab. 1767 gab es einen weiteren Umbau. l886 kam Seckbach endgültig zum Landkreis Frankfurt. Das Standesamt war im Rathaus untergebracht. Im 19 Jahrhundert wurde das Rathaus erneut verändert, die Giebel verschiefert, das Fachwerk verputzt. 1900 nach der Eingemeindung des Dorfes Seckbach nach Frankfurt, verlor das Rathaus seine Funktion Anlässlich der 1100-jahrfeier Seckbachs erhielt das Rathaus sein heutiges Kleid.

Das Rathaus um 1900

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Historisches
Rathaus
Seckbach e. V.

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